Was find ich am Strande?
Am Samstag, den 4. November von 14 bis 16.30 Uhr findet am Rhein bei Nordheim eine Exkursion für Familien und Kinder ab 6 Jahren statt. Es wird auf die Suche gegangen nach den Resten aus der Vergangenheit und dem Leben im Wasser, denn im Rhein gibt es nicht nur Fische. Mit etwas Glück und Aufmerksamkeit kann man Muscheln, Flusskrebse, Süßwasserschwämme und eiszeitliche Knochen bestaunen.
Bitte wetterfeste Kleidung, Gummistiefel, Schatztasche, Einmachglas und Lupe mitbringen.
Treffpunkt ist am Steiner Wald (Fauti Gaststätte) am Rhein bei Nordheim.
(aus dem Veranstaltungsprogramm des Naturschutzzentrums Bergstrasse www.naturschutzzentrum-bergstrasse.de)
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| Wer etwas im Rhein finden will, ist gut beraten, sich wasserfeste Kleidung zu besorgen.
Abgebildet sind die Profigummistiefel von Gerhard Eppler – da schwappt so schnell kein Rheinwasser über den Schaft.
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Es geht aber auch eine Nummer kleiner und preisgünstiger für jüngere Teilnehmerfüsse.
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An diesem Samstag war am Nordheimer Strand richtig was los. Ständig kamen Autos auf dem kleinen Parkplatz an und spuckten Scharen ungeduldiger, neugieriger Kinder mit ihren Eltern aus.
Nach der Fahrt musste zunächst einmal für etwas Bewegung gesorgt und in den Pfützen herumgeplanscht werden.
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Manch einer wagte gleich die ganz grossen Sprünge. Im Hintergrund die Nordheimer Sandbank, dahinter das hübsche Örtchen Rhein – Dürkheim in Rheinland Pfalz.
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Nach den ersten Tobereien versammelten sich dann alle „brav“, um den Einführungsworten von Gerhard Eppler zu lauschen.
Dieser erklärte zunächst, dass im November eine besonders gute Zeit für Rheinerkundungen ist. Der Schneefall in den Alpen sorgt dafür, dass nicht allzu viel Wasser in den Rhein gelangt, der Wasserstand damit niedrig ist und die Strände breiter werden.
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Danach ging es richtig diszipliniert und im Gänsemarsch hinunter an den Rhein.
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Die Kinder und Gerhard Eppler hatten alles mitgebracht, was man zum Naturerforschen an diesem Tag brauchte.
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Schon der erste aus dem Rhein gefischte Stein weckte Interesse und mit den grossen Lupen wurde alles genau beguckt.
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Der Bub schaut in eine Becherlupe - solch ein Utensil sollte in keinem Naturforscherrucksack fehlen.
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Die Eltern blickten zunächst etwas kritisch – interessiert. Was hier nicht abgebildet werden kann, ist die Glitschigkeit der Rheinsteine an diesem Tag. So hatten manche Eltern sicher Angst, dass der Sprössling ins Wasser fallen könnte. Dies war aber unbegründet – wenn man die Kinder nur lässt, können sie solche Gefahren meist ganz gut einschätzen und auch prima balancieren. |
Fotos und Text: Sabine Streckies |
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